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Die Wunder von Muhammad (teil 2 von 3)

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Beschreibung: Das Spalten des Mondes und die Reise des Propheten nach Jerusalem und das Aufsteigen in die Himmel.

  • von IslamReligion.com
  • Veröffentlicht am 31 Mar 2008
  • Zuletzt verändert am 31 Mar 2008
  • Gedruckt: 725
  • Gesehen: 25258 (Tagesmittelwerte: 7)
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Spalten des Mondes

Eine der Zeiten, als Gott durch die Hand Muhammads - Gottes Lob und Friede seien auf ihm -  Wunder geschehen ließ, war, als die Mekkaner ein Wunder von Muhammad sehen wollten, um seine Glaubwürdigkeit zu bestätigen.  Gott spaltete den Mond in zwei getrennte Hälften und fügte sie dann wieder zusammen.  Der Quran berichtet von diesem Ereignis:.

“Die Stunde ist nahe gekommen, und der Mond hat sich gespalten.” (Quran 54:1)

Der Prophet Muhammad rezitierte diese Verse vor einer großen Gemeinschaft beim wöchentlichen Freitagsgebet und den beiden ´Id-Gebeten.[1]  Wäre das Ereignis nie eingetreten, hätten die Muslime an ihrer Religion gezweifelt und viele hätten sie möglicherweise verlassen!  Die Mekkaner sagten: “Euer Prophet ist ein Lügner!  Der Mond spaltet sich nie und wir sahen nie, dass er sich spaltet!”  Statt dessen wurden die Gläubigen in ihrem Glauben durch die tatsächlich folgende Spaltung des Mondes bestärkt, und die einzige Erklärung, die die Mekkaner dafür fanden, war ´vorübergehende Zauberei!´

“Die Stunde ist nahe gekommen, und der Mond hat sich gespalten.  Doch wenn sie ein Zeichen sehen, wenden sie sich ab und sagen: (Dies ist) ein ewiges Zauberwerk.  Und sie leugnen und und folgen ihren Gelüsten.” (Quran 54:1-3)

Das Spalten des Mondes wurde von Augenzeugen bestätigt und von einer ungebrochene Kette glaubwürdiger Gelehrter überliefert, so dass es unmöglich falsch sein kann.  (hadith mutawatir).[2]

Ein Skeptiker könnte fragen, ob es irgendeine unabhängige historische Quelle gibt, die erwähnt, dass sich der Mond jemals spaltete.  Außerdem sollten Menschen auf der ganzen Welt dieses wunderbare Ereignis gesehen und davon berichtet haben.

Die Antwort auf diese Frage besteht aus zwei Teilen:.

Erstens: Es können nicht alle Menschen auf der Welt gesehen haben, denn in vielen Teilen der Welt war gerade Tag, späte Nacht oder früher Morgen.  Die folgende Tabelle wird dem Leser eine Vorstellung von den Weltzeiten, wenn es in Mekka 9 Uhr abends ist:.

Land

Zeit

Mekka

9:00 pm

Indien

11:30 pm

Perth

2:00 am

Reykjavik

6:00 pm

Washington D.C.

2:00 pm

Rio de Janeiro

3:00 pm

Tokyo

3:00 am

Peking

2:00 am

 

Auch ist es nicht zu erwarten, dass eine große Zahl von Menschen in verschiedenen Ländern den Mond zu genau der gleichen Zeit beobachteten.  Sie hatten dazu keinen Grund.  Selbst wenn es manch einer tat, heißt das nicht, dass die anderen ihm Glauben schenkten und es irgendwo niederschrieben, insbesondere nicht in Zivilisationen, die nicht einmal ihre eigene Geschichte aufgeschrieben haben.

Zweitens: Wir haben tatsächlich einen unabhängigen und ziemlich erstaunlichen historischen Bericht von diesem Ereignis von einem indischen König zu dieser Zeit.

Kerala ist ein Staat in Indien.  Der Staat erstreckt sich 360 Meilen (580 Kilometer) entlang der Malabar Küste auf der Südwestseite der indischen Halbinsel.[3]  König Chakrawati Farmas von Malabar war ein Cherakönig, Cheraman perumal von Kodungallure.  Es wird berichtet, er habe gesehen, wie der Mond sich spaltete.  Dieses Ereignis wurde in einem Manuskript dokumentiert, das in der India Office Library in London aufbewahrt wird.  Mit der Referenznummer: Arabic, 2807, 152-173.[4]  Eine Gruppe muslimischer Händler kam auf ihrer Reise nach China durch Malabar.  Sie sprachen mit dem König darüber, wie Gott den arabischen Propheten mit dem Wunder von der Spaltung des Mondes unterstützt hat.  Der aufgeregte König erzählte, er habe das mit seinen eigenen Augen ebenfalls gesehen, deputierte seinen Sohn und brach nach Arabien auf, um den Propheten persönlich zu treffen.  Der Malabarikönig traf den Propheten, sprach die beiden Glaubensbekenntnisse, lernte die Grundlagen des Glaubens, aber er verstarb auf dem Weg zurück und wurde in der Hafenstadt Zafar in Jemen begraben.[5]

Es wird erzählt, dass das Kontingent von einem Muslim, Malik bin Dinar, angeführt wurde und nach Kodungallure, der Hauptstadt Cheras, weiterzog und 629 nChr die erste und älteste Moschee Indiens baute, die noch heute existiert.

 

Ein Bild vor ihrer Renovierung: die Cheraman Juma Masğid, Indiens älteste Moschee, erbaut 629 nChr.  Abbildung mit Genehmigung von www.islamicvoice.com.

Die Nachricht von seiner Annahme des Islam erreichte Kerala, wo auch sein Volk den Islam akzeptierte.  Die Leute von Lakshadweep und den Moplas (Mapillais) aus der Provinz Kalkuttas Kerala sind seit jener Zeit zum Islam konvertiert.

 

Cheraman Juma Masğid, benannt nach dem ersten muslimischen Konvertierten Indiens, Cheraman perumal Chakrawati Farmas, nach ihrer Renovierung.  Abbildung mit Genehmigung von www.indianholiday.com.

Die Beobachtung des indischen Königs und sein Treffen mit dem Propheten Muhammad wird auch in muslimischen Quellen berichtet.  Der berühmte muslimische Historiker Ibn Kathier berichtet, dass das Spalten des Mondes auch in Teilen Indiens gesehen wurde.[6]  Auch in den Büchern des Hadith wurde die Ankunft des indischen Königs und sein Treffen mit dem Propheten dokumentiert.  Abu Sa’iid al-Khudri, ein Gefährte des Propheten Muhammads, sagte:

“Der indische König schenkte dem Propheten einen Krug mit Ingwer.  Die Gefährten aßen ihn Stück für Stück.  Ich nahm auch ein bisschen.”[7]

Der König wird damit als ein “Gefährte” betrachtet – ein Ausdruck, der für eine Person verwendet wird, die den Propheten getroffen hat und als Muslim gestorben ist – sein Name ist in den großen Kompedien aufgeführt, welche die Gefährten des Propheten auflisten.[8]

Die Nachtreise und der Aufstieg zum Himmel

Ein paar Monate vor seiner Auswanderung von Mekka nach Medina nahm Gott den Propheten Muhammad in einer Nacht von der großen Moschee in Mekka zur Al-Aqsa Moschee in Jerusalem – eine Reise, die mit der Karawane einen Monat gedauert hätte, 1230 km.  Von Jerusalem aus stieg er zu den Himmeln auf, überwand die Grenzen des physikalischen Universums, um die Anwesenheit Gottes zu spüren, Gott zu treffen und Zeuge für Gottes großartige Zeichen (al-Ayat ul-Kubra) zu sein.  Seine Glaubwürdigkeit wurde auf zwei Weisen sichtbar.  Erstens: ´der Prophet beschrieb die Karawanen, die er auf dem Weg nach Hause überholt hatte, und sagte, wo sie sich befanden und wann sie in Mekka zurückzuerwarten seien und jede kam wie vorausgesagt an und die Einzelheiten, die er beschrieben hatte, trafen auch zu.´[9]  Zweitens: es war von ihm nicht bekannte, dass er jemals in Jerusalem gewesen sei, aber er beschrieb die Al-Aqsa Moschee den Skeptikern wie ein Augenzeuge.

 

 

Die mysteriöse Reise, die im Quran erwähnt wird.

“Gepriesen sei Der, Der bei Nacht Seinen Diener von der heiligen Moschee zu der fernen Moschee, deren Umgebung Wir gesegnet haben, hinführte, auf dass Wir ihm einige Unserer Zeichen zeigten.  Wahrlich, Er ist der Allhörende, der Allsehende.” (Quran 17:1)

“Wollt ihr da mit ihm über das streiten, was er sah?  Und er sah ihn bei einer anderen Begegnung beim Lotusbaum am äußersten Ende, an dem das Paradies der Geborgenheit liegt.  Dabei überflutete den Lotusbaum, was (ihn) überflutete.  Da wankte der Blick nicht, noch schweifte er ab.  Wahrlich, er hatte eines der größten Zeichen seines Herrn gesehen.” (Quran 53:12-18)

Dieses Ereignis wurde ebenfalls von Zeitzeugen bestätigt und über die Jahrhunderte hinweg mit einer ununterbrochenen Kette von glaubwürdigen Gelehrten bestätigt. (hadith mutawatir).[10]

 

 

 

Eingang der Al-Aqsa Moschee, von wo aus Muhammad zu den Himmeln aufgestiegen ist.  Abbildung mit Genehmigung von  Thekra A. Sabri.



Footnotes:

[1] Saheeh Muslim.

[2] See ‘Nadhm al-Mutanathira min al-Hadith al-Mutawatir,’ by al-Kattani p. 215.

[3] “Kerala.” Encyclopædia Britannica from Encyclopædia Britannica Premium Service.  (http://www.britannica.com/eb/article-9111226)

[4] Dies wurde in dem Buch “Muhammad Rasulullah,” by Muhammad Hamidullah, zitiert: “Es gibt eine sehr alte Überlieferung aus Malabar, an der Südwestküste Indiens, dass Chakrawati Farmas, einer ihrer Könige, das Spalten des Mondes beobachtet hat, das Wunder des gesegneten Propheten in Mekka.  Nach Befragen erfuhr er, dass dies ein Zeichen für das Kommen eines Propheten Gottes in Arabien war und nachdem er seinen Sohn als König benannt hatte, zog er los, um den Propheten zu treffen.  Er nahm den Islam an und als er auf Anweisung des Propheten die Rückreise antrat, starb er am Hafen von Zafar in Jemen, wo das Grab des “Indischen Königs” noch jahrhundertelang von Frommen besucht wurde.

[5] ‘Zafar: biblisch: Sephar , klassisch: Sapphar, oder Saphar: antike arabische Gegend im Südwesten von Yarims, im Süden Jemens.  Es war die Hauptstadt der Himyariten, ein Stamm der von 115 vChr bis 525 nChr einen großen Teil Südarabiens regierte.  Bis zur persischen Eroberung (575 nChr) war Zafar eine der wichtigsten und berühmtesten Städte in Südarabien – eine Tatsache, die nicht nur von arabischen Geographen und Gistorikern bestätigt wird, sondern auch von griechischen und römischen Schreibern.  Nach der Auslöschung des Königreichs von Himyar und dem Aufstieg des Islam, zerfiel Zafar nach und nach.´ “Zafar.” Encyclopædia Britannica vom Encyclopædia Britannica Premium Service. (http://www.britannica.com/eb/article-9078191)

[6] Al-Bidaya wal-Nihaya,’ von Ibn Kathir, vol 3, S. 130.

[7] Berichtet von Hakim in ‘Mustadrik’ vol 4, S. 150.  Hakim kommentiert: ´Ich habe keinen anderen Bericht gehört, dass der Prophet Ingwer aß.´

[8] Al-Isaba’ von Ibn Hağr, vol 3.  S. 279 und ‘Lisan ul-Mizan’ von Imam al-Dhahabi, vol. 3 S. 10 unter dem Namen ‘Sarbanak,’ der Name, unter dem ihn die Araber kannten.

[9] ‘Muhammad: His Life Based on the Earliest Sources’ von Martin Lings, S. 103.

[10] Fünfundvierzig Gefährten des Propheten überlieferten Berichte von seiner Nachtreise und dem Aufstieg in die Himmel.  Siehe die Werke von den Meistern des Hadith: ‘Azhar al-Mutanathira fi al-Ahadith al-Mutawatira’ von al-Suyuti S. 263 und ‘Nadhm al-Mutanathira min al-Hadith al-Mutawatir,’ von al-Kattani S. 207.

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