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Die Erbsünde (teil 1 von 2)
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Beschreibung: Ist die Menschheit schuldig an der Sünde Adams? Die christlichen und islamischen Vorstellungen von Sünde, Reue und Opfer im Vergleich.
von M. Abdulsalam (© 2008 IslamReligion.com)
- Veröffentlicht am 31 Mar 2008 - Zuletzt verändert am 12 May 2008
Gesehen: 837 - Bewertung: noch keiner - Bewertet von: 0 Gedruckt: 78 - Emailed: 0 - Kommentiert am: 0
Kategorie: Artikel
> Vergleichbare Religion
> Christentum
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“Und keine Seele wirkt, es sei denn,
gegen sich selbst, und keine lasttragende (Seele) soll die Last einer anderen
tragen.” (Quran 6:164)
“Die Väter sollen nicht für
die Kinder noch die Kinder für die Väter sterben, sondern ein jeder soll für
seine Sünde sterben.” (5. Mose 24:16)
Niemand kann leugnen, dass diese beiden
Verse, der erste stammt aus dem Quran und der zweite aus der Bibel, auf
dieselbe Bedeutung hinauszielen: dass der Gerechte Gott niemals Menschen für
die Sünden anderer straft.
Das Christentum gibt an, dass Gott
die Menschen erschuf, damit sie ewig im Himmel leben und als Adam von dem
verbotenen Baum aß, bestrafte ihn Gott mit Tod und der Verbannung aus dem
Himmel. Sie behaupten darüber hinaus, dass dadurch, dass der Tod von seinen
Nachkommen geerbt wurde, sie auch seine Sünde mitgeerbt haben, was in den
Herzen der Menschheit einen permanenten Schandfleck hinterließ, der niemals
entfernt werden könne, außer durch ein außerordentlich großes Opfer, wodurch
Gott verpflichtet wäre, der Menschheit zu vergeben. Das Opfer sei nichts
anderes, als das Opfer Gottes selbst, Fleisch geworden in Seinem “Sohn” Jesus.
Aus diesem Grund verdammt das Christentum die gesamte Menschheit für die Sünde
Adams zur Hölle, von der sie nie gereinigt werden können, außer durch den
Glauben daran, dass Gott Fleisch geworden und für Adams Sünden gestorben sei,
ritualisiert als Baptismus, durch den die Christen in dieser Welt “wiedergeboren”
werden, aber dieses Mal frei von Sünden.
Daran sehen wir, dass die “Erbsünde” die Grundlage der
unterschiedlichen christlichen Glaubensrichtungen bildet, von der Kreuzigung
Jesu´ bis hin zum Konzept der Erlösung und der Rettung vor der Hölle. Sie
bildet die eigentliche Grundlage für die Mission Jesu´ selbst.
Und damit stellt sich die Frage:
ist die Menschheit an der Sünde schuldig, die Adam begangen hat, indem er von
dem verbotenen Baum aß? Müssen wir alle diese große Sünde bereuen? Auf welche
Weise soll man bereuen? Und wenn es so ist, wie sieht dann das Schicksal
derjenigen aus, die dies nicht tun?
Der Islam befürwortet streng die Vorstellung,
dass die Strafe für Sünden nur diejenigen trifft, die sie auch begangen haben.
Sünde ist kein Erbstück oder Schandfleck, der von einer Generation zur anderen
übergeht. Alle Menschen sind für das verantwortlich, was sie selbst in diesem
Leben getan haben. Obgleich der Quran auch die Sünde Adams erwähnt und wie dieser
aus dem Paradies verbannt worden ist, er lädt aber nicht die Verantwortlichkeit
dafür auf die Schultern seiner Nachkommen. Von keinem anderen Propheten vor
Jesus ist bekannt, dass er dieses Konzept gepredigt hatte, noch gab es andere
Glauben oder Riten, die auf diesem Glauben gründeten. Vielmehr wurde die
Errettung vor der Hölle und das Erreichen des Paradieses durch den Glauben an
den Einen Gott erreicht und den Gehorsam gegenüber Seinen Befehlen, eine
Botschaft, die von allen Propheten gepredigt wurde, einschließlich Muhammad ,
möge Gott ihn loben.
Der All-Verzeihende, der Barmherzige
Was die Sünde Adams angeht, sagt
uns der Quran, dass er für seine Sünde bereute. Gott offenbarte ihm Worte, mit
denen er bereuen sollte, die Er akzeptierte.
“Da empfing Adam von seinem Herrn Worte,
worauf Er ihm verzieh; wahrlich, Er ist der Allverzeihende, der Barmherzige.” (Quran
2:37)
Dadurch, dass Gott Adams Reue
angenommen hat, war Adam von der Sünde, die er begangen hatte, befreit. Im Quran
schreibt Gott Sich Selbst wiederholt die Eigenschaft der Gnade und Vergebung zu.
Er erwähnt auch, dass von Seinen Namen der All-Verzeihende, der Barmherzige,
der die Reue Annehmende und andere die Allumfassende Gnade Gottes beschreiben.
Selbst zu jenen, die viel gesündigt haben und die Hoffnung auf Gottes Vergebung
fast aufgegeben haben, sagt Er:
“Sprich: ‘O meine Diener, die ihr euch
gegen eure eigenen Seelen vergangen habt, verzweifelt nicht an Gottes
Barmherzigkeit; denn Gott vergibt alle Sünden; Er ist der Allverzeihende, der
Barmherzige.’” (Quran 39:53)
Wenn jemand sündigt, braucht er
nur wirklich aus ganzem Herzen zu bereuen, und er wird Gott Barmherzig finden.
Adam hatte gesündigt, und die Sünde befleckte sein Herz, aber sie wurde durch
die Reue entfernt. Der Prophet Muhammad sagte:
“Wahrlich, wenn ein Gläubiger
sündigt, bedeckt ein schwarzer Fleck sein Herz. Wenn er bereut, seine Sünde
lässt und die Verzeihung dafür erbittet, wird sein Herz wieder rein. Wenn er
weiter macht (anstatt zu bereuen) wächst er, bis er das ganze Herz bedeckt... “
(Ibn Maajah)
Selbst wenn wir annehmen, Adam
hätte nicht bereut, wird der Schandfleck nicht den nachfolgenden Generationen
weitergegeben. Daran sehen wir dass Gott keinerlei physikalischer Opfer
bedarf, um Sünden zu vergeben und dass keine Sünde für Seine Gnade zu groß ist,
um Seiner Außerordentlichkeit und Vollkommenheit irgendeinen Mangel
zuzuschreiben. Der Prophet Muhammad berichtet uns, dass Gott sagte:
“O Sohn Adams, solange du
Mich rufst und Mich bittest, vergebe ich dir, was du getan hast, und es macht
Mir nichts aus. O Sohn Adams, wenn deine Sünden die Wolken im Himmel erreichen
würden und wenn du Mich dann um Vergebung bitten würdest, würde Ich dir vergeben.
O Sohn Adams, wenn Du mit Sünden fast so groß wie die Erde zu Mir kommen
würdest, und wenn du dich Mir dann zuwenden würdest, Mir keinen Teilhaber
zugesellst, werde ich dir Vergebung entgegen bringen, die fast genauso groß
ist.” (Al-Tirmidhi)
Gott sagt über das Opfern im Quran,
dass die Absicht der Person, die opfert, wichtig ist, und nicht das
tatsächliche Opfer selbst.
“Ihr Fleisch erreicht Gott nicht, noch
tut es ihr Blut, sondern eure Ehrfurcht ist es, die Ihn erreicht...” (Quran
22:37)
Wenn wir diesen Vers mit der
Erbsünde in Beziehung setzen, aufgrund derer Gott Selbst Fleisch wurde, um Sich
zu opfern, damit Er der ganzen Menschheit vergeben kann, dann sehen wir, dass
auch wenn Adam Gott nicht um Verzeihung gebeten hätte, Gott den Menschen aufgrund
Seines Eigenen Opfers vergeben hätte. Hätte Er ihnen nicht auch ohne ein
solches Opfer vergeben können?
Auch in der Bibel wird erwähnt:
“Was soll
mir die Menge eurer Opfer? Spricht der HERR, Ich bin satt der Brandopfer von
Widdern und des Fettes von Mastkälbern und habe keinen Gefallen am Blut der
Stiere, der Lämmer und Böcke. Wenn ihr kommt, zu erscheinen vor mir – wer
fordert denn von euch, dass ihr meinen Vorhof zertretet? Bringt nicht mehr dar
so vergebliche Speisopfer! Das Räucherwerk ist mir ein Greuel! Neumonde und
Sabbate, wenn ihr zusammenkommt, Frevel und Festversammlung mag ich nicht!
Meine Seele ist Feind euren Neumonden und Jahresfesten; sie sind mir eine Last,
ich bin´s müde, sie zu tragen. Und wenn ihr auch eure Hände ausbreitet,
verberge ich doch meine Augen vor euch; und wenn ihr auch viel betet, höre ich
euch doch nicht; denn eure Hände sind voll Blut. Wascht euch, reinigt euch,
tut eure bösen Taten aus meinen Augen, lasst ab vom Bösen! Lernet Gutes tun,
trachtet nach Recht, helft den Unterdrückten, schaffet den Waisen Recht, führet
der Witwen Sache!
So kommt
denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der Herr. Wenn eure Sünde auch
blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie
Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden.”
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Die Erbsünde (teil 2 von 2)
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Beschreibung: Die Weisheit hinter der Sünde Adams, das Schicksal der Unschuldigen und die Theorie von der Erbsünde.
von M. Abdulsalam (© 2008 IslamReligion.com)
- Veröffentlicht am 31 Mar 2008 - Zuletzt verändert am 12 May 2008
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> Vergleichbare Religion
> Christentum
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Der göttliche Wille des vollkommenen
Gottes
Adam bat um Vergebung für seine
Sünde und Gott akzeptierte sie von ihm. Ein anderer Punkt, der erwähnt werden
muss, ist, dass Gott die Menschen mit einem freien Willen geschaffen hat, und
Er wußte schon, dass die Menschheit sündigen würde. Aus diesem Grund kann von
keinem Menschen erwartet werden, perfekt zu sein, sondern im Gegenteil: Gott
weiß, dass sie sündigen werden. Was von den Menschen erwartet wird, ist, dass
sie ihre Sünden bereuen. Der Prophet, möge Gott ihn loben, sagte:
“Alle Kinder Adams machen
immer wieder Fehler, aber die besten von denen, die Fehler machen, sind
diejenigen, die bereuen.” (Ibn Maajah)
Der Prophet sagte ebenfalls:
“Bei Dem, in dessen Hand
meine Seele liegt (d.h. Gott), wenn ihr keine Sünden begehen würdet, würde Gott
euch beseitigen und eine andere Rasse entstehen lassen, die Sünden begeht. Sie
würden Gott um Vergebung bitten und Er würde ihnen vergeben.” (Sahieh Muslim
#4936)
Also sehen wir hier, dass Adams
Sünde Teil des Großartigen und Weisen Plans Gottes war und dass Gott ihm diese
Sünde vergab; und zu behaupten, Adam habe mit seiner Sünde gegen den allumfassenden
Willen Gottes verstoßen, ist eine Blasphemie gegen das Allumfassende Wissen, die
Kraft und den Willen Gottes. Das Christentum geht sogar so weit, zu behaupten,
Gott bereue die Schöpfung des Menschen! Gott jedoch ist frei von jeglichen
Mängeln, die die Leute Ihm andichten. In 1. Mose 6:6 lesen wir:
“da reute es Ihn, dass Er die
Menschen gemacht hatte auf Erden.”
Was bedeuten soll, dass Adam etwas
getan hat, das außerhalb dem Willen, der Kraft und dem Wissen Gottes stand, so
dass Gott die Schöpfung des Menschen bereute. Gott ist aber der Vollkommenste
und das sind auch Seine Taten, es gibt keinen Fehler und keine Nachlässigkeit
in ihnen; Er tut nichts, außer mit absoluter und vollständiger Perfektion und
Weisheit. Der Islam stimmt dieser Annahme auf keinen Fall zu, wie bereits
erwähnt, entspricht alles, was in der Geschichte Adams passiert ist, dem
vollkommenen Plan Gottes. Der Prophet sagte:
“Tatsächlich hat Gott alles
genau bewogen, fünfzig tausend Jahre vor der Erschaffung der Himmel und der
Erde.” (Al-Tirmidhi)
Gott erwähnt im Qur´an, was unter
den Engeln stattfand, als Er ihnen die Erschaffung des Menschen mitteilte und
hieran sehen wir, dass Gott alles bekannt war und Teil Seines Großartigen und
Göttlichen Planes darstellte, dass Menschen sündigen würden. Gott sagt:
“Und (erinnere dich) als dein Herr zu
den Engeln sprach: ‘Wahrlich, Ich werde auf der Erde einen Nachfolger einsetzen’,
sagten sie: ‘Willst Du auf ihr jemanden einsetzen, der auf ihr Unheil anrichtet
und Blut vergießt, wo wir doch Dein Lob preisen und Deine Herrlichkeit rühmen?’
Er sagte: ‘Ich weiß, was ihr nicht wisst.’” (Quran 2:30)
Aus diesem Vers geht ebenfalls
klar hervor, dass Gott die Menschen nicht als Unsterbliche erschaffen hat, und
dass der Tod vom Beginn ihrer Schöpfung an zu ihrem Schicksal gehörte. Was die
Konsequenzen der Sünde Adams angeht, also die Verbannung aus dem Paradiesgarten,
dies fühlten diejenigen, die nach ihm kamen und das ist ganz natürlich. Wenn
jemand betrunken ist und einen Autounfall verursacht, bei dem ein paar
Mitfahrer sterben, hat die Sünde des Fahrers Einfluss auf deren Tod, aber das
bedeutet nicht, dass die Mitfahrer für die Sünde des Fahrers verantwortlich
gemacht werden.
Der Unschuldige
Eine andere Frage, der wir
nachgehen müssen, ist das Schicksal derer, die kamen, bevor die Behauptung
auftauchte, dass Gott Mensch wurde und Sich Selbst für die Sünden der
Menschheit geopfert habe, ebenso wie das Schicksal derer, die nicht getauft wurden,
denn die Taufe ist das Ritual, das alle Christen verrichten müssen, um von der
Erbsünde befreit zu werden. Im christlichen Glauben werden alle Menschen vor
der Fleischwerdung Gottes, die Propheten und Kinder eingeschlossen,
normalerweise als sündenfrei betrachtet, aber sie sind nicht von der Erbsünde
Adams befreit und können daher nicht das Königreich der Himmel betreten; wie Augustine
sagte: “Glaubt nicht, sagt nicht und lehrt nicht, dass Kinder, die vor ihrer
Taufe sterben, die Vergebung der Erbsünde erhalten.” Noch vor kurzem wurden nicht getaufte Kinder nicht auf geheiligtem
Boden beerdigt, weil davon ausgegangen wurde, sie seien mit der Erbsünde
behaftet gestorben.
Wir wissen auch, dass die Verse im
apostolischen Glauben: “…und (Jesus) stieg hinab in die Hölle” bedeuten sollte, dass Jesus in die Hölle hinab gestiegen sei, um die
rechtschaffenen Seelen zu befreien, die dort wegen der Sünde Adams wären. Das
veranlasst uns zu der Annahme, dass all jene, die vor Jesus gekommen waren, in
die Hölle verbannt worden seien auch wenn sie Rechtschaffene waren. Paulus
erwähnte dies selbst in Galater:
“…Doch weil wir wissen, dass
der Mensch durch des Gesetzes Werke nicht gerecht wird;... denn durch des
Gesetzes Werke wird kein Fleisch gerecht.” (Galater 2:16)
Hier wird deutlich, dass das
Festhalten an den Befehlen Gottes nicht für die Errettung ausreicht, auch nicht
für jene, die vor Jesus waren. Dies gilt ebenfalls für diejenigen, die die
Nachricht vom Christentum nicht erreicht hat. Wir müssen uns fragen, warum die
Propheten vor Jesus nicht über die Vorstellung von der Erbsünde aufklärten?
Haben sie gelogen, wenn sie sagten, dass es genüge, dem Einen Gott zu dienen
und Seinen Befehlen zu gehorchen, um das Paradies zu erlangen? Warum kam Gott
nicht zur Zeit Adams und befreite die Menschheit von der Sünde, so dass die
Rechtschaffenen und die anderen nicht wegen seiner Sünden in der Hölle
verweilen müssen? Warum werden Kinder, die Menschheit vor Jesus und andere,
die nichts über das Christentum gehört haben, für Sünden zur Verantwortung
gezogen, die sie nie begangen haben und worüber sie kein Wissen haben, wie sie
sich davon befreien können? In Wahrheit ist diese Vorstellung von der “Erbsünde”
wie viele andere, von Paulus eingeführt und später von unterschiedlichen
christlichen Gelehrten und Versammlungen ausgeweitet worden.
“Das Alte Testament sagt nichts
über die Weitergabe einer erblichen Sünde auf die gesamte Menschheit…die
hauptsächliche schriftliche Bestätigung dieser Doktrin findet man in den
Schriften des heiligen Paulus...”
Dieses Konzept wurde dann von
Augustine von Hippo, einem der berühmtesten christlichen Gelehrten der
Geschichte, ausgeweitet. Die Grundlage dieses Konzeps ist, dass “die
vorsätzliche Sünde des ersten Menschen (Adam) der Grund für die Erbsünde war.” Das Zweite Konzil von Orange (529 nChr) erklärte: “Ein Mann hat der
gesamten Menschheit nicht nur den Tod des Körpers, was die Strafe für die Sünde
ist, sondern auch die Sünde selbst übertragen, was den Tod der Seele bedeutet.”
Die Vorstellung von der Erbsünde
hat keinerlei Grundlage in den früheren Schriften, die von den Christen als
göttlich betrachtet werden. Keiner der Propheten vor Jesus war bekannt dafür,
dieses Konzept gepredigt zu haben oder irgendeinen anderen Glauben oder
Rituale, die darauf gründeten. Die Errettung vor dem Höllenfeuer wurde
richtiger durch den Glauben an den Einen Gott errreicht und durch den Gehorsam
gegenüber Seinen Befehlen, wie alle Propheten predigten, einschließlich der
Prophet des Islam, Muhammad, möge Gott ihn loben.
Zusammenfassung
Im Islam ist der Schlüssel für die
Errettung der Glaube und die Anbetung des Einen Wahren, Einzigartigen und
Vollkommenen Gottes und der Gehorsam gegenüber Seinen Befehlen, dieselbe
Botschaft, die alle Popheten brachten. Der Islam lehrt, dass eine Person
rechtschaffen handeln und Sünden vermeidem muss, um das Paradies zu erreichen,
und wenn jemand sündigt, dann bereut er aus tiefstem Herzen bei Gott.
Hierdurch und durch die Gnade Gottes werden wir das Paradies erreichen. Der
Islam verbannt nicht alle zur Hölle, die bevor Muhammad seine Botschaft
verkündet hat, lebten; sondern jedem Volk hat derselbe Eine Gott einen
Propheten gesandt, und es war an ihnen, Seinen Befehlen zu folgen. Jene, die
von der Botschaft nichts gehört hatten, können nicht dafür verantwortlich
gemacht werden, dem Islam zu folgen, und Gott wird in Seiner Vollkommenen
Gerechtigkeit am Tag des Gerichts mit ihnen verfahren. Babies und Kinder
sowohl von Muslimen als auch von Nicht-Muslimen gleichermaßen genießen nach
ihrem Tod das Paradies. Aufgrund der unendlichen Gerechtigkeit Gottes:
“Und keine lasttragende Seele soll die
Last einer anderen tragen. Und Wir bestrafen nie, ohne zuvor einen Gesandten
geschickt zu haben.” (Quran 17:15)
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