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Aminah Assilmi, Ex-Christin, USA (teil 1 von 4)
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Beschreibung: In einer Theaterklasse voller heidnischer Araber, bemüht sich Aminah aus Leibeskräften, sie vor der Hölle zu retten.
von Aminah Assilmi
Veröffentlicht am 22 Dec 2008 - Zuletzt verändert am 22 Dec 2008
Gesehen: 4560 (Tagesmittelwerte: 4) - Bewertung: 5 von 5 - Bewertet von: 1 Gedruckt: 323 - Emailed: 0 - Kommentiert am: 0
Kategorie: Artikel
> Geschichten von neuen Muslimen
> Frauen
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Ich absolvierte ein Wiederholungsjahr, als
ich meine erste Bekanntschaft mit Muslimen machte. Es war das erste Jahr, in
dem wir die Vor-Registrierung mit dem Computer vornehmen konnten. Ich
registrierte mich und ging nach Oklahoma, um mich um Familienangelegenheiten zu
kümmern. Die Angelegenheiten dauerten länger, als erwartet, also kam ich zwei
Wochen nach Semesterbeginn zurück (zu spät, um einen Kurs zu verpassen).
Ich machte mir keine Sorgen darum,
wie ich das Versäumte aufholen sollte. Ich war ohnehin Klassenbeste in meinem
Bereich. Sogar als Studentin gewann ich Preise im Vergleich mit Profis.
Jetzt musst du verstehen, während
ich das College besuchte und ausgezeichnet abschloss, mein eigenes Geschäft
betrieb und zahlreiche enge Freunde besaß, war ich doch überaus schüchtern. Meine
Mitschriften brachten mich dazu, immer ernsthaft schweigend zuzuhören. Ich
lernte nur sehr langsam andere Menschen kennen und sprach nur selten mit
jemandem, außer wenn ich dazu gezwungen war oder ihn bereits kannte. Die
Kurse, die ich besuchte, drehten sich um Verwaltung und Städtebau,
einschließlich der kindergerechten Gestaltung. Kinder waren die einzigen
Menschen, mit denen ich mich jemals wohlfühlte.
Also zurück zur Geschichte. Der
Computerausdruck hatte eine große Überraschung für mich. Ich war für eine
Theaterklasse registriert… eine Klasse, in der von mir verlangt würde, vor
richtigen lebendigen Menschen aufzutreten. Ich war entsetzt! Ich war nicht
einmal in der Lage, in der Klasse eine Frage zu stellen, wie würde ich vor
Publikum auf die Bühne hinausgehen? Mein Ehemann war wie üblich sehr ruhig und
einfühlsam. Er machte den Vorschlag, dass ich mit dem Lehrer reden, das
Problem erklären und die Sache so arrangieren sollte, dass ich die Leinwand
malen oder die Kostüme nähen könnte. Der Lehrer war damit einverstanden. Und
so ging ich am folgenden Dienstag in den Kurs.
Als ich den Klassenraum betrat,
bekam ich meinen zweiten Schock. Die Klasse war voller ´Araber´ und ´Kameljockeys´.
Nun, ich hatte sie noch nie zuvor gesehen, aber ich hatte von ihnen gehört.
Es gab keinen Ausweg, ich würde in
einem Raum voller schmutziger Heiden sitzen müssen! Außerdem kann man sich bei
solchen Leuten manche schreckliche Krankheit einfangen. Jeder weiß, dass sie
schmutzig sind, und trauen kann man ihnen auch nicht. Ich schloß die Tür und
ging nach Hause. (Du mußt wissen, dass ich mit Lederhotpants und Haltertop
bekleidet war und ein Glas Wein in der Hand hatte... aber sie waren meiner
Ansicht nach die Schlimmen.)
Als ich meinem Ehemann von den Arabern
in meiner Klasse erzählte, und dass ich auf keinen Fall zurück wollte, antwortete
er auf seine gewohnte ruhige Art. Er erinnerte mich daran, dass ich immer
behauptete, dass Gott für alles einen Grund hat und vielleicht sollte ich noch
einmal darüber nachdenken, bevor eine endgültige Entscheidung traf. Er
erinnerte mich auch daran, dass ich einen "Scholar´s Award" hatte,
der mein Schulgeld bezahlte, und wenn ich den behalten wollte, musste ich mein
G.P.A. beibehalten. Drei Fehlstunden würden meine Aussichten zerstören.
An den nächsten beiden Tagen
betete ich um Rechtleitung. Am Donnerstag ging ich in die Klasse zurück und war
fest davon überzeugt, dass Gott mich hierher geschickt hatte, um diese armen
unwissenden Heiden vor dem Feuer der Hölle zu retten.
Ich fing damit an, ihnen zu
erzählen, wie sie für alle Ewigkeit im Höllenfeuer brennen würden, wenn sie
Jesus nicht als ihren persönlichen Erlöser annehmen würden. Sie waren sehr
freundlich, aber konvertierten nicht. Dann erläuterte ich ihnen, wie sehr
Jesus sie liebte und dass er am Kreuz gestorben war, um ihre Sünden von ihnen
zu nehmen. Alles, was sie zu tun hatten, war ihn in ihren Herzen anzunehmen.
Sie waren sehr freundlich, aber sie konvertierten noch immer nicht. Daher
beschloss ich, ihr Buch zu lesen, um ihnen zu zeigen, das der Islam eine
falsche Religon und Muhammad ein falscher Gott ist.
Einer der Studenten gab mir eine
Übersetzung des Qur´an und ein anderes Buch über den Islam und ich begann meine
Nachforschungen. Ich war mir sicher, dass ich den Beweis, den ich suchte,
ziemlich schnell finden würde. Also las ich den Qur´an und das andere Buch. Dann
las ich 15 Bände Sahih Muslim und kam wieder auf den Qur´an zurück. Ich war
fest entschlossen, sie zum Konvertieren zu bringen! Meine Studien dauerten die
nächsten eineinhalb Jahre.
Während dieser Zeit begannen die
Probleme mit meinem Ehemann. Ich veränderte mich, nur ein wenig, aber immerhin
genug um ihn aus der Fassung zu bringen. Wir waren gewöhnlich jeden Freitag
und Samstag in die Bar oder auf eine Party gegangen, und ich wollte nicht mehr
mitgehen. Ich war ruhiger und distanzierter als sonst. Er war sich sicher,
dass ich eine Affäre hätte und warf mich raus. Ich zog mit meinen Kindern in
eine Wohnung und bemühte mich weiter, die Muslime vom Christentum zu
überzeugen.
Dann klopfte es eines Tages an
meiner Tür. Ich öffnete und sah einen Mann in einem langen weißen Nachthemd
mit einer rot-weiß-gemusterten Tischdecke auf seinem Kopf. Er wurde von drei
Männern in Pyjamas begleitet. (Es war in der Tat das erste Mal, dass ich ihre
kulturelle Bekleidung sah.) Nun, ich war mehr als nur ein wenig beleidigt
darüber, dass die Männer in Nachtwäsche an meiner Tür standen. Was dachten
sie, was für eine Sorte Frau ich war? Kannten sie keinen Anstand, keine Würde?
Stell dir meinen Schock vor, als der mit der Tischdecke sagte, er habe
verstanden, ich wollte Muslim warden! Ich unterrichtete ihn schnell davon,
dass ich gar nicht Muslim sein wollte. Ich war Christin. Allerdings hatte ich
ein paar Fragen. Wenn er Zeit hat…
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Aminah Assilmi, Ex-Christin, USA (teil 2 von 4)
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Beschreibung: Nachdem sie mit einem gläubigen Muslim über den Islam diskutiert hatte, nimmt sie den Islam an – aber zu ihren eigenen Bedingungen!
von Aminah Assilmi
Veröffentlicht am 22 Dec 2008 - Zuletzt verändert am 22 Dec 2008
Gesehen: 4271 (Tagesmittelwerte: 4) - Bewertung: 5 von 5 - Bewertet von: 4 Gedruckt: 332 - Emailed: 0 - Kommentiert am: 0
Kategorie: Artikel
> Geschichten von neuen Muslimen
> Frauen
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Sein Name war Abdulaziz Alshaikh, und
er nahm sich die Zeit. Er war sehr geduldig und diskutierte jede Frage mit
mir. Er gab mir nie das Gefühl, dumm zu sein oder törichte Fragen zu stellen.
Er fragte mich, ob ich daran glaube, dass es nur einen einzigen Gott gibt und
ich sagte ja. Dann fragte er, ob ich glaube, dass Muhammad, Gottes Segen und
Frieden seien auf ihm, Sein Gesandter war. Und wieder sagte ich ja. Er sagte
mir, dann sei ich bereits Muslim!
Ich argumentierte, ich sei
Christin, ich wollte lediglich versuchen, den Islam besser zu verstehen. (Bei
mir dachte ich, ich könnte kein Muslim sein! Ich war Amerikanerin und weiß!
Was würde mein Ehemann sagen? Wenn ich Muslima würde, würde ich mich von
meinem Ehemann scheiden lassen müssen. Meine Familie würde sterben!)
Wir sprachen weiter. Später
erklärte er mir, dass das Erlangen von Wissen und das Verständnis von
Spiritualität ein bisschen wie das Erklimmen einer Leiter sei. Wenn du auf
eine Leiter kletterst, und versuchst ein paar Sprossen auf einmal zu nehmen,
dann läufst du in Gefahr, herunterzufallen. Die Schahada war nur die erste
Stufe der Leiter. Wir mussten noch ein bisschen weiter reden.
Später am Nachmittag des 21. Mai
1977 am ´Asr sprach ich die Schahada. Allerdings gab es noch immer offene
Fragen und es war meine Art, vollkommen ehrlich zu sein, also machte ich einen
Zusatz. Ich sagte: "Ich bezeuge, dass es keine Gottheit gibt außer Gott
und Muhammad ist Sein Gesandter; aber ich werde niemals mein Haar bedecken und
wenn mein Ehemann eine andere Frau nimmt, werde ich ihn kastrieren."
Ich hörte, wie die anderen Männer
im Raum Luft schnappten, aber Abdulaziz lies sie verstummen. Später erfuhr
ich, dass er den Brüdern riet, diese beiden Themen niemals mit mir zu
diskutieren. Er war sich sicher, dass ich das von selbst verstehen würde.
Die Schahada war eine solider
Standpunkt auf der Leiter zum spirituellen Wissen und der Nähe Gottes. Aber es
war ein langsames Klettern. Abdulaziz kam mich weiter besuchen und
beantwortete meine Fragen. Möge Gott ihn für seine Geduld und Toleranz
belohnen. Er ermahnte mich nie oder zeigte mir, dass eine Frage dumm oder
lächerlich war. Er behandelte jede Frage mit Würde und sagte mir, die einzige
dumme Frage, die ich stellen koennte, war eine, die nie gestellt würde. Hmmm…
das hat meine Grossmutter auch immer gesagt.
Er erklärte, dass Gott uns
befohlen hat, nach Wissen zu streben, und fragen ist ein Mittel, Wissen zu
erhalten. Wenn er etwas erklärte, war das, wie wenn man eine Rose beim
Erblühen zusieht – Blütenblatt für Blütenblatt, bis sie ihre volle Schönheit
erreicht hat. Wenn ich ihm sagte, ich stimme in irgendeiner Sache nicht zu und
warum, dann sagte er immer, ich hätte bis zu einem gewissen Punkt recht. Dann
zeigte er mir, wie man die Angelegenheit aus verschiedenen Gesichtspunkten
tiefer betrachtet, um ein umfassenderes Verständnis zu erzielen. Alhamdulillah
[Alles Lob gebührt Allah]!
Mit den Jahren hatte ich viele
Lehrer. Jeder hatte etwas Besonderes, jeder war anders. Ich bin für jeden
einezelnen von ihnen und dasWissen, das sie mir vermittelten, dankbar. Jeder
Lehrer half mir zu wachsen und den Islam mehr zu lieben. Als sich mein Wissen
vermehrte, wurden die Veränderungen an mir immer offensichtlicher. Binnen einen
Jahres trug ich Hijab. Ich weiß nicht mehr genau, wann ich damit begonnen
habe. Es kam ganz von selbst mit dem Wissen und dem Verständnis. Mit der Zeit
befürwortete ich sogar die Polygamie. Ich wusste, wenn Gott es erlaubt hatte,
dann musste es darin etwas Gutes geben.
“Preise den Namen deines
Allerhöchsten Herrn, Der erschaffen und geformt hat, Der bestimmt und leitet,
Der die Weide hervorbringtund sie zu versengter Spreu macht. Wir werden dir
(den Qur´an) verlesen lassen, und du sollst (ihn) nicht vergessen, es sei denn,
was Gott will; denn Er kennt das Offenkundige und das Verborgene. Und Wir
werden es dir zum Heil leicht machen.” (Quran 87:1-8)
Als ich zuerst anfing, den Islam
zu studieren, hatte ich nicht erwartet, irgendetwas zu finden, das ich brauchen
konnte oder mir für mein eigenes Leben wünschte. Ich hätte mir nicht
vorstellen können, dass der Islam mein Leben verändern würde. Kein Mensch
hätte mich jemals davon überzeugen können, dass ich durch den Islam
letztendlich Frieden finden und vor Liebe und Freude überfließen würde.
Dieses Buch handelte von DEM EINEN
GOTT; DEN SCHÖPFER DES UNIVERSUMS. Es beschrieb die wunderschöne Art und
Weise, wie Er diese Welt eingerichtet hat. Der wunderbare Qur´an enthält
Antworten auf alle Fragen. Gott ist der Liebende! Gott ist die Quelle des
Friedens! Gott ist der Beschützer! Gott ist der Vergebende! Gott ist der
Versorgende! Gott ist der Erhaltende! Gott ist der Großzügige! Gott ist der
Verantwortliche! Gott ist der Schützende Freund! Gott ist der Ausdehnende!
“Haben Wir dir nicht deine
Brust geweitet und dir deine Last abgenommen, die so schwer auf deinem Rücken
lastete und deinen Namen erhöht? Also, wahrlich, mit der Drangsal geht
Erleichterung einher; wahrlich, mit der Drangsal geht Erleichterung (einher).” (Quran
94:1-6)
Der Qur´an erwähnt alle
Angelegenheiten der Existenz und zeigt einen deutlichen Weg zum Erfolg. Es war
wie eine Landkarte zur Vergebung, eine Gebrauchsanleitung für das Leben!
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Aminah Assilmi, Ex-Christin, USA (teil 3 von 4)
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Beschreibung: Aminah spricht über die verschieden Prüfungen, die sich nach der Annahme des Islam bestehen musste; vom Wegnehmen ihrer Kinder bis zum Verlust von Freunden und Familie.
von Aminah Assilmi
Veröffentlicht am 29 Dec 2008 - Zuletzt verändert am 29 Dec 2008
Gesehen: 4285 (Tagesmittelwerte: 4) - Bewertung: 5 von 5 - Bewertet von: 1 Gedruckt: 315 - Emailed: 0 - Kommentiert am: 0
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Wie der Islam mein Leben veränderte
“Wieviel mehr lieben wir das
Licht ... wenn wir einst in Dunkelheit gelebt haben.”
Als ich zuerst den Islam
angenommen habe, dachte ich nicht wirklich, dass dies mein Leben sehr viel
beeinträchtigen würde. Der Islam beeinträchtigte mein Leben nicht nur; er
veränderte es total.
Familienleben: Mein Ehemann und
ich liebten uns sehr. Diese Liebe für einander existiert noch immer. Bereits
als ich begann, den Islam zu studieren, begannen wir, Schwierigkeiten zu
bekommen. Er bemerkte, dass ich mich veränderte und verstand nicht warum. Ich
verstand es auch nicht. Mehr noch, es war mir nicht einmal bewusst, dass ich
mich veränderte. Er entschied, das einzige, das mich so verändern konnte,
müsse ein anderer Mann sein. Ich konnte ihm nicht verständlich machen, was
mich veränderte, denn ich wusste es selber nicht.
Nachdem ich mir bewusst war, dass
ich nun Muslima war, wurde es auch nicht gerade besser. Und überhaupt… der
einzige Grund für eine Frau so etwas Grundsätzliches wie ihre Religion zu
verändern, konnte nur ein anderer Mann sein. Er konnte zwar keinen Beweis für
diesen anderen Mann finden … aber es musste ihn geben. Es endete in einer sehr
scheußlichen Scheidung. Das Gericht entschied, dass die ungewöhnliche Religion
sich hemmend auf die Entwicklung meiner Kinder auswirken würde. Also
wurden sie meiner Fürsorge entzogen.
Während der Scheidung gab es eine
Zeit, in der mir gesagt wurde, ich könnte eine Wahl treffen: ich könnte diese
Religion aufgeben und mit meinen Kindern gehen oder meine Kinder aufgeben und
mit meiner Religion gehen. Ich war geschockt. Für mich gab es keine Wahl. Wenn
ich meinen Islam widerrufen würde… würde ich meinen Kindern beibringen,
betrügerisch zu sein, denn ich konnte nicht leugnen, was in meinem Herzen war.
Ich konnte Gott nicht leugnen, damals nicht und auch sonst nicht. Ich betete,
wie ich noch nie zuvor gebetet hatte. Nachdem die dreißig Minuten vorbei
waren, wusste ich, dass meine Kinder nirgendwo sicherer aufgehoben waren, als
in den Händen Gottes. Wenn ich Ihn leugnete, wird mir auch in Zukunft keine
Möglichkeit mehr bleiben, meinen Kindern die Wunder von der Nähe Gottes zu
zeigen. Dem Gericht wurde gesagt, ich lasse meine Kinder in Gottes Händen. Dies
war keine Ablehnung meiner Kinder!
Ich verließ das Gericht in dem
Wissen, dass das Leben ohne meine Babies sehr schwer werden würde. Mein Herz
blutete, auch wenn ich innerlich wusste, dass ich richtig gehandelt hatte. In
Ajat-ul-Kursi fand ich Trost.
“Gott! Kein Gott ist da
außer Ihm, dem Ewiglebenden, dem Einzigerhaltenden. Ihn ergreift weder
Schlummer noch Schlaf. Ihm gehört, was in den Himmeln und was auf der Erde
ist. Wer ist es, der bei Ihm Fürsprache einlegen könnte außer mit Seiner
Erlaubnis? Er weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen liegt; aber sie
begreifen nicht von Seinem Wissen, es sei denn das, was Er will. Weit reicht
Sein Thron über die Himmel und die Erde, und es fällt Ihm nicht schwer, sie
(beide) zu bewahren. Und Er ist der Hohe, der Erhabene.” (Quran 2:255)
Dies veranlasste mich auch, die
Eigenschaften Gottes zu erforschen und lies mich die Schönheit jeder einzelnen
entdecken.
Die Trennung von meinen Kindern
und die Scheidung waren nicht die einzigen Probleme, mit denen ich zu kämpfen
hatte. Der Rest meiner Familie akzeptierte meine Wahl auch nicht. Der größte
Teil der Familie wollte nichts mehr mit mir zu tun haben. Meine Mutter vertrat
die feste Ansicht, ich wäre in einer Phase, und das würde wieder vorbeigehen.
Meine Schwester, die "Psycho-Expertin" war sich sicher, dass ich ganz
einfach meinen Verstand verloren habe und in eine Anstalt eingewiesen werden
sollte. Mein Vater dachte, ich sollte besser getötet werden, bevor ich mich
noch tiefer in die Hölle dirigiere. Plötzlich stand ich ohne Ehemann und ohne
Familie da. Was würde als Nächstes passieren?
Freunde: Die meisten meiner
Freunde wendeten sich während dieses ersten Jahres von mir ab. Es machte
keinen Spass mehr mit mir. Ich wollte nicht mehr zu irgendwelchen Parties oder
Bars gehen. Ich hatte kein Interesse daran, mir einen Freund zu suchen. Alles,
was ich tat, war dieses 'dumme' Buch (den Qur´an) zu lesen und über den Islam
zu reden. Wie langweilig! Ich hatte immer noch nicht genug Wissen, um ihnen
vermitteln zu können, warum der Islam so wunderbar ist.
Arbeit: Mein Job war das Nächste.
Während ich auf meinem Gebiet so ziemlich jeden Preis gewonnen hatte und als
ernstzunehmende Trendsetterin und Geldmacherin anerkannt war, bedeutete der
Tag an dem ich das Hijab anzog, das Ende meines Jobs. Jetzt war ich ohne
Familie, ohne Freunde und ohne Arbeit.
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Aminah Assilmi, Ex-Christin, USA (teil 4 von 4)
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Beschreibung: “Wirklich, Gott hat mich geprüft, wie Er es versprochen hat, und Er hat mich mehr belohnt als ich es je zu hoffen gewagt hätte.”
von Aminah Assilmi
Veröffentlicht am 05 Jan 2009 - Zuletzt verändert am 05 Jan 2009
Gesehen: 4068 (Tagesmittelwerte: 4) - Bewertung: 5 von 5 - Bewertet von: 5 Gedruckt: 314 - Emailed: 1 - Kommentiert am: 0
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> Geschichten von neuen Muslimen
> Frauen
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Nach alledem war meine Großmutter
der erste Lichtstrahl. Sie stimmte meiner Wahl zu und schloss sich mir an.
Was für eine Überraschung! Ich hatte immer gewusst, dass sie viel Weisheit
besaß, aber dies! Sie starb bald darauf. Wenn ich so darueber nachdenke,
konnte ich fast eifersüchtig werden. An dem Tag, als sie die Schahada
gesprochen hat, wurden ihre schlechten Taten radiert, während ihre guten Taten
bewahrt wurden. Sie starb so bald darauf, dass ich weiß, dass ihr 'BUCH' auf
der Seite mit den guten Taten übergewichtig ist. Das erfüllt mich mit so viel
Freude!
Als mein Wissen sich vermehrte und
ich besser in der Lage war, Fragen zu beantworten, veränderten sich viele
Dinge. Aber diese Veränderungen machten aus mir eine Person mit der größten
Überzeugungskraft. Ein paar Jahre nachdem mein Islam bekannt geworden war,
rief mich meine Mutter an und sagte, sie wisse nicht, was diese 'islamische
Sache' sei, aber sie hoffte, ich würde dabei bleiben. Ihr gefiel, was sie für
mich verändert hatte. Noch ein paar weitere Jahre darauf rief sie mich wieder
an und fragte, was jemand tun müsse, um ein Muslim zu werden. Ich sagte ihr,
alles, was jemand tun müsse, sei zu wissen, dass es nur EINEN Gott gibt und
dass Muhammad Sein Gesandter war. Ihre Antwort war: "Jeder Dummkopf weiß
das. Aber was muss man tun?" Ich wiederholte dieselbe Information noch
einmal. Und sie sagte: "Nun… OK. Aber lass es uns deinen Vater noch
nicht erzählen.”
Was sie nicht wusste, war, dass
ich mit ihm dasselbe Gespräch bereits ein paar Wochen zuvor geführt hatte. Mein
richtiger Vater (der mich am liebsten getötet gesehen hätte) hatte dies fast
zwei Monate zuvor getan. Dann erklärte auch meine Schwester, die
"Psycho-Expertin", ich sei die 'befreiteste' Person, die ihr bekannt
sei. Von ihr war das das größte Kompliment, das sie mir machen konnte.
Anstatt dir zu erzählen, wie jede
Person dazu gekommen ist, den Islam anzunehmen, lass mich einfach sagen, dass
verschiedene Mitglieder meiner Familie jedes Jahr den Islam finden. Besonders
glücklich war ich, als mir ein guter Freund, Bruder Qaiser Imam, mitteilte,
dass mein ehemaliger Gatte die Schahada gesagt hat. Als ihn Bruder Qaiser
fragte aus welchem Grund, antwortete er, weil er mich seit 16 Jahren
beobachtete und er wollte, dass seine Tochter bekommt, was ich habe. Er kam
und bat mich, ihm alles, was er getan hatte, zu verzeihen. Ich hatte ihm schon
lange zuvor verziehen.
Jetzt, als ich dabei war, dies
aufzuschreiben, hat mich mein ältester Sohn, Whitney, angerufen und mir
mitgeteilt, dass auch er Muslim werden möchte. Er beabsichtigt, die Schahada
bei einer ISNA Kundgebung in ein paar Wochen zu sprechen. Jetzt lernt er, so
viel er kann. Gott ist der Allbarmherzige.
Mit den Jahren bin ich für meine
Gespräche über den Islam bekannt geworden und viele Zuhörer haben sich entschlossen,
Muslime zu werden. Mein innerer Frieden hat sich mit meinem Wissen und meiner
Zufriedenheit mit der Weisheit Gottes weiter vemehrt. Ich weiß, dass Gott
nicht nur mein Schöpfer ist, sondern auch mein bester Freund. Ich weiß, dass
Gott immer für mich da ist und mich niemals abweisen wird. Bei jedem Schritt,
den ich auf Gott zugehe, kommt Er mir 10 Schritte entgegen. Welch ein
wunderbares Wissen.
Wirklich, Gott hat mich geprüft,
wie Er es versprochen hat, und Er hat mich mehr belohnt als ich es je zu hoffen
gewagt hätte. Vor ein paar Jahren teilten mir die Ärzte mit, ich habe Krebs.
Sie erklärten, es gäbe keine Heilung, da es bereits zu weit fortgeschritten sei
und fuhren fort, mich auf meinen Tod vorzubereiten, indem sie erläuterten, wie
die Krankheit weiter verlaufen wird. Ich hätte vielleicht nur noch ein Jahr zu
leben. Ich war um meine Kinder besorgt, besonders um meinen Jüngsten. Wer
würde für ihn sorgen? Aber ich war nicht deprimiert. Wir alle müssen
sterben. Ich war zufrieden, dass die Schmerzen, die ich fühlte, Segnungen
enthalten.
Ich erinnerte mich an einen guten
Freund, Kariem Al-Misawi, der an Krebs strab, als er noch in seinen 20ern war.
Kurz vor seinem Tod sagte er mir, Gott sei wirklich Barmherzig. Dieser Mann
litt unter unglaublichen Schmerzen und strahlte Gottes Liebe aus. Er sagte:
"Gott beabsichtigt, dass ich den Himmel mit einem sauberen Buch betreten
soll." Seine Todeserfahrung ließ mich darüber nachdenken. Er lehrte mich
Gottes Liebe und Gnade. Dies war etwas, über das noch niemand mit mir wirklich
jemals gesprochen hatte. Gottes Liebe!
Es hatte nicht lange gedauert, bis
ich mir Seiner Segnungen bewusst wurde. Freunde, die mich liebten, kamen aus
dem Nichts. Mir wurde das Geschenk gemacht, Hağğ zu machen. Und was
fast noch wichtiger war, ich lernte, wie sehr wichtig es für mich ist, die
Wahrheit des Islam mit jedem zu teilen. Es kam nicht darauf an, ob mir die
Menschen, Muslime oder nicht, zustimmten oder mich sogar mögen. Die einzige
Zustimmung, die ich brauchte, war von Gott. Die einzige Liebe, die ich
brauchte, war die Liebe Gottes. Aber ich entdeckte immer mehr Menschen, die
mich ohne sichtbaren Grund liebten. Ich erinnere mich, gelesen zu haben, wenn
Gott dich liebt, dann bewirkt er, dass auch andere dich lieben. Ich bin diese
ganze Liebe gar nicht wert. Das bedeutet, es muss ein anderes Geschenk Gottes
sein! Gott ist der Größte!
Es würde zu weit gehen, genau zu
erklären, wie sich mein Leben veränderte. Alhamdulillah (Gepriesen sei Gott)!
Ich bin sehr froh, ein Muslim zu sein Der Islam ist mein Leben. Der Islam ist
mein Herzschlag. Der Islam ist das Blut, das in meinen Adern fließt. Der
Islam ist meine Stärke. Der Islam ist mein Leben, so wunderbar und schön. Ohne
den Islam bin ich nichts, und sollte Gott jemals Sein herrliches Gesicht von
mir abwenden, könnte ich nicht überleben.
“O mein
Herr, vergib mir meine Fehler und meine Unwissenheit und meine Maßlosigkeit in
meinen Angelegenheiten, und vergib mir all das, was Du besser weißt als ich. O
Gott, vergib mir meine im Ernst und im Scherz begangenen Verfehlungen, die ich
aus Versehen und die ich absichtlich beging, alle, die ich getan habe. O Gott,
vergib mir, was ich vorher begangen habe und was ich noch begehen werde, im
Verborgenen oder offen, und auch das, was Du besser weißt als ich. Du bist der
Erste (der vor allem anderen war) und der Letzte (wenn alles andere vergeht), und
Du bist aller Dinge mächtig.” (Sahieh Al-Bukhari)
“O
Gott, lege Licht in mein Herz und lege Licht auf meinen Blick und Licht in mein
Gehör und Licht zu meiner Rechten und Licht zu meiner Linken und mache Licht
über mir und Licht unter mir. Mache Licht vor mir und Licht hinter mir, setze
Licht in mich selber und verstärke und erhelle ein Licht für mich und mache für
mich Licht und mache mich zu Licht.” (Sahieh Al-Bukhari)
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